Aleksandra Mikulska bei Klassik in Jeans am 12. Juni

Donnerstag, 28 Mai 2015

Aleksandra Mikulska bei Klassik in Jeans am 12. Juni

Chopin und Liszt: Freunde, Virtuosen und Poeten des Klaviers

Eintritt: € 15,-, ermäßigt mit Jeans € 13,-, Kinder bis 10 freier Eintritt.
Um Voranmeldung wird gebeten.

Fryderyk Chopin (1810 - 1849) und Franz Liszt (1811 - 1886) waren eng miteinander befreundet. Liszt verehrte Chopin für seine Kunst des Komponierens, dieser bewunderte hingegen Liszt für seine bemerkenswerte Virtuosität.

Chopin zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten Polens und seine Werke gehören zu den schönsten und wertvollsten Schöpfungen meines Heimatlandes. In seiner farbenreichen Musik verbirgt sich ein Stück der polnischen Nation. Chopin wuchs auf dem Lande in der Nähe von Warschau auf. In dieser Zeit wurde er von der polnischen Folklore sowie den Klängen des polnischen Dorfes und Hofes beeinflusst. Diese Impressionen verarbeitete er später auf geniale Weise zum Beispiel in seinen Mazurken.

Im September des vergangenen Jahres besuchte Aleksandra Mikulska das Geburtshaus von Franz Liszt in Raiding im Burgenland. In dieser zwischen Österreich und Ungarn gelegenen Region spürt man, wie die Einflüsse dieser beiden völlig unterschiedlichen Nationen zu einer Einheit verschmelzen. Es ist faszinierend zu entdecken, welch zahlreiche Farben, Stimmungen und Seelenzustände Liszt in seinem höchst produktiven künstlerischen Schaffen abbildete. Franz Liszt erreichte mit seinem Schaffen die Spitze der romantischen Ekstase. Er überschritt die Grenzen der Vernunft, ließ das Herz über den Intellekt regieren und ermöglichte der Seele das Fliegen. Das verlangte großen Mut sowie beispiellose Hingabe, ermöglicht dem Zuhörer aber, sich ebenfalls seiner Musik hinzugeben und sich in ihr „fallen zu lassen.“

Das Programm:

Frédéric Chopin
Mazurken:
Des-Dur op. 30 Nr. 3
cis-Moll op. 63 Nr. 3
Scherzo b-Moll op. 31
Andante spianato & Grande Polonaise Brillante Es-Dur op. 22

Kurze Pause

Franz Liszt
„Glanes de Woronince“:
Ballade Ukraine
Melodies Polonaises
Complainte (Dumka)
Konzertetüde: „La Leggierezza“
Rhapsodie Espagnole

Lassen Sie sich dieses Konzert nicht entgehen!

Kartenbestellungen im Klavierhaus Weinberger

07223 / 86084-10 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Eintritt: € 15,--, ermäßigt € 13,--, Kinder bis einschließlich 10 freier Eintritt.

Um Voranmeldung wird gebeten!

Aleksandra Mikulska
Sensitivität, musikalische Ausdrucksfähigkeit und makellose, transparente Spieltechnik: Aleksandra Mikulska verkörpert in höchstem Maße diese einst von Frédéric Chopin geforderten Eigenschaften. Einmütig bestätigen dies Lehrer, Kritiker, Juroren sowie das Publikum. Längst zeichnet sich die Pianistin nicht mehr nur durch ihre ureigene, außergewöhnlich ehrliche Chopin-Interpretation aus, die ihr bereits 2005 den Großen Sonderpreis als beste polnische Pianistin beim Internationalen Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Warschau einbrachte und welche 2010 mit ihrem Chopin-CD-Debüt auf dem Plattenmarkt begeistert Aufnahme fand. Mit ihren "leidenschaftlich" und "hinreißend" vorgetragenen Interpretationen von Haydn, Beethoven und Chopin bescherte Aleksandra Mikulska den Bodenseefestivals 2010 sowie 2011 "pianistische Sternstunden".
Der Besuch einer Hochbegabtenklasse der Warschauer Talentschule "Karol Szymanowski Musiklyceum", mehrfache Förderpreise des polnischen Staates sowie zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben bildeten den Grundstein für die hochkarätige internationale Ausbildung der jungen Pianistin.
Aleksandra Mikulska war bereits als Gymnasiastin Schülerin von Peter Eicher in Mannheim. Studienbegleitend sammelte sie wertvolle Impulse bei internationalen Meisterkursen. Nach ihrem mit Auszeichnung absolvierten Studium zog es sie 2004 an die Klavierakademie "Accademia Pianistica incontri col maestro" in Imola. Lazar Berman und Michael Dalberto wurden dort bis 2008 zu ihren wichtigsten Impulsgebern.
Ihre Ausbildung vervollkommnete sie in der Meisterklasse von Arie Vardi an der Musikhochschule Hannover. Aleksandra Mikulska vereint die drei musikalischen Traditionen der Länder Polen, Deutschland und Italien zu einem einmaligen, persönlichen und unverwechselbaren Stil. Ein Schwerpunkt des künstlerischen Wirkens der gebürtigen Warschauerin liegt in der Verbreitung der Musik der großen Komponisten ihrer Heimat. Ihr Tonträger-Debüt erschien 2010 und ist Werken von Frédéric Chopin gewidmet. Im Herbst 2011 veröffentlichte Aleksandra Mikulska unter dem Titel "Expressions" ihre zweite CD mit Werken von Haydn, Szymanowski und Chopin. Inzwischen legt sie bereits ihr drittes Album vor, auf dem sie die vier Balladen von Frédéric Chopin präsentiert.

www.aleksandra-mikulska.de